Immobilien A-Z

A-E    F-J    K-P    Q-U    V-Z

A

Abberufung
Wird ein Hausverwalter auf unbestimmte Zeit bestellt, kann er durch einen mehrheitlichen Beschluss der Wohnungseigentümer abberufen werden. Es genügt nach § 26 Abs. 1 Satz 1 WEG die einfache Mehrheit.

Abbruchswert
Wenn ein bebautes Grundstück wirtschaftlich nicht mehr genutzt werden kann und die Kosten für den Abbruch vom Grundstückswert abgezogen werden.

Abgabenordnung (AO)
Hier sind Grundregeln des deutschen Steuerrechts in neun Teilen festgeschrieben.

ABU
Allgemeine Rechtsschutzbedingungen.

Abmarkung
Errichten oder Wiederherstellen fester Grenzzeichen, die die Grenzen zwischen zwei Grundstücken deutlich erkennbar macht.

Abgeltungsklausel
Der Mieter verpflichtet sich bei Auszug zu der anteiligen Kostenübernahme für Schönheitsreparaturen einer Fachfirma, solange die Fristen noch nicht abgelaufen sind.

Abnahme
Übergabe einer vertraglich vereinbarten Leistung. Beispielsweise nimmt der Bauherr nach Fertigstellung seines Objektes die Baumaßnahmen bei seinem Architekten ab.

Abschreibung (AfA)
Häuser und Gebäude abgenutzt. Die Dauer der Nutzung ist beschränkt, was in verschiedenen Bereichen steuerlich geltend gemacht werden kann.

Altbau
Die Beschaffenheit und der Zeitpunkt der Erbauung von Gebäuden spielt eine wichtige Rolle als Kriterium für Altbauten. Laut Berliner Mietspiegel endet die Altbau-Ära im Jahr 1949. Typisch für Altbauten der Gründerzeit ist eine Raumhöhe von über drei Metern.

Altersversorgung
Der Erwerb einer Immobilie stellt für viele ein Teil ihrer Altersversorgung dar. Das abbezahlte Haus kann im Alter ein solides Einkommen zusätzlich zur Rente bedeuten.

Amortisation
Wenn anfängliche Aufwendungen eines Objektes durch Erträge gedeckt werden. Die Dauer dieses Prozesses wird als Amortisationszeit bezeichnet.

Anderkonto
Fremdgelder werden von einem Notar verwaltet.

Ankaufsrecht
Besteht es für einen Kaufinteressenten, darf er als erstes ein Objekt erwerben, wenn gewisse Vertragsbedingungen eingetreten sind. Das Ankaufsrecht muss notariell beurkundet sein.

Annuität
Der monatlich gleichbleibende Betrag, welcher jährlich für ein Darlehen oder eine Hypothek aufgewendet werden muss. Er errechnet sich aus einem Zins- sowie einem Tilgungsanteil und wird gezahlt, bis das Darlehen zurückgezahlt worden ist.

Anschaffungskosten
Alle Kosten, die für den Erwerb einer Immobilie aufgewendet werden.

Anschlussgebühren
Gebühren für Strom, Wasser, Fernheizung, Kanal- und Telefonleitungen.

App.
Appartment

Auflassungsvormerkung
Wenn sie im Grundbuch eingetragen wurde, sind anschließende Verfügungen über eine Immobilie unwirksam. Dient der Sicherheit von Immobilienkäufern.

Ausst.
Ausstattung

Auszahlungsvoraussetzungen
Wenn Voraussetzungen wie die Eintragung der Grundpfandrechte erfüllt sind, zahlen Banken ihr Darlehen aus.

Aval (Bürgschaft)
Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich der Bürge dem Gläubiger eines Dritten gegenüber, für dessen Verbindlichkeiten aufzukommen.

 

B

Bau-Berufsgenossenschaft
Versichert private Helfer wie Freunde, Nachbarn oder Verwandte, die beim Hausbau helfen. Damit sind sie gegen die Folgen von Arbeitsunfällen versichert.

Bauabzugssteuer
Seit 2002 ist eine Bauabzugssteuer von 15% für Bauleistungen angesetzt. Diese muss bei Bezahlung an das Finanzamt abgeführt werden. Eine Freistellung ist nach Vorlage einer ensprechenden Bescheinigung durch den Bauunternehmer möglich.

Baubürgschaft
Kann vor Vertragsabschluss als Voraussetzung ausgehandelt werden und sichert den Bauherren gegen finanzielle Forderungen gegenüber seinem Bauunternehmer ab, wenn dieser zahlungsunfähig wird.

Baulastenverzeichnis
Wird von den Bauämtern der Gemeinden geführt und ist für Bauherren von Neubauten interessant. Enthält Lasten und Beschränkungen eines Grundstücks von öffentlichem Interesse.

Bebaubarkeit
Wenn die Bebauung eines Grundstücks geplant ist, erfordert dies in der Regel eine Baugenehmigung. Manchmal genügt eine Bestätigung durch die zuständige Behörde, um mit dem Bauprojekt zu beginnen.

Baugrenze
Legt die überbaubare Fläche von Grundstücken fest und wird als blaue Linie dargestellt.

Bebauungsplan
Enthält je nach Umfang rechtsverbindliche Festsetzungen, erlaubte städtebauliche Maßnahmen, Art der baulichen Nutzung, Baugrenzen, etc.

Belastung
Die Grenze der eigenen Belastung nach Bau oder Kauf eines Objektes darf nicht überschritten werden. Die Belastung sollte 40% des Nettofamilieneinkommens nicht überschreiten. Sondereinnahmen sollten nicht in Berechnungen mit einfließen, da sie nur selten verlässlich sind.

Beleihungsgrenze
Prozentualer Abschlag vom Beleihungswert einer Kreditsicherheit. Banken dürfen maximal bis zu dieser Obergrenze Kredite gewähren.

Beleihungswert
Wert, der langfristig zu jedem beliebigen Zeitpunkt realisiert werden kann. Nach diesem Wert richten sich die Finanzierungsmittel der Kreditinstitute.

Bereitstellungszinsen
Wird ein gewährtes Darlehen bei seinem Kreditinstitut nicht abgerufen, fallen ab dem Tag der Darlehenszusage bis zur Abrufung des Kredites Bereitstellungszinsen an.

Bürgschaft
Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich der Bürge dem Gläubiger eines Dritten gegenüber, für dessen Verbindlichkeiten aufzukommen.

 

C

Carport
(deutsch „Autohafen“) Überdachung, die häufig aus drei Holzwänden und einem Dach besteht. Zum Schutz von Fahrzeugen vor Regen, Schnee oder Hagel, meistens als Garagen-Ersatz.

Chiffre Anzeigen
Anzeigen in der Presse ohne persönliche Kontaktdaten des Verkäufers. Interessenten können sich schriftlich über die Chiffrenummer an den Zeitungsverlag wenden und Kontakt mit dem Anbieter aufnehmen.

Citylage
In der Regel erstklassige Lage in der Stadt nahe Geschäftshäusern und Einkaufsmöglichkeiten.

Concierge
Übersetzt „Hausmeister“ oder „Portier“. Trifft man häufig in Hotels oder großen Geschäftsgebäuden an, oft sind sie auch in mehrparteiigen, gehobeneren Wohngebäuden beschäftigt.

Courtage
Die Vermittlungsgebühr, die ein Makler nach erfolgreichem Vertragsabschluss erhält.

CAP-Kredit
Ein Darlehen mit einem variablen Zinssatz, der alle drei Monate angepasst wird. Zudem gibt es eine Zins-Obergrenze, die nicht überschritten wird.

CO2-Gebäudesanierungsprogramm
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt zinsgünstige Darlehen für energiesparende Baumaßnahmen im Rahmen des Bundesförderungsprogramms für CO2-Gebäudesanierung.

 

D

Dachneigung
Ist sie unter 10 Grad, ist die Rede von einem Flachdach. Zwischen 10 und 30 Grad handelt es sich um ein „flach geneigtes Dach“. Ein Steildach liegt vor, wenn die Neigung größer als 30 Grad ist.

Darlehen
Der Darlehensnehmer verpflichetet sich dazu, den vertraglich vereinbarten Geldbetrag zuzüglich Zinssatz bei Fälligkeit an den Darlehensgeber zurückzuzahlen. Beim Immobilienkauf werden Darlehen normalerweise von Hausbanken gegeben und in monatlichen Raten zurückgezahlt.

Dauernutzungsrecht
Besitzt es eine Person für ein Grundstück oder Räumlichkeiten, darf sie diese beispielsweise für gewerbliche Zwecke dauerhaft nutzen.

Disagio, Damnum
Differenzbetrag zwischen einem vereinbarten Darlehensbetrag und der eigentlichen Auszahlungssumme.

Dauerwohnrecht
Eine Person hat das Recht, eine Wohnung bzw. eine Wohneinheit dauerhaft zu bewohnen.

Denkmalschutz
Schützt historisch wertvolle Bauten vor dem Verfall und erhält sie für die Zukunft. Dabei müssen spezielle Bauvorschriften beachtet werden. Die Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden wird durch Förderprogramme der Bundesregierung unterstützt.

Dingliche Absicherung
Pfandrecht für eine Forderung.

Dämmung
Der Verlust von Wärmeenergie in Gebäuden wird reduziert. Bei optimaler Dämmung kommen „Passivhäuser“ ohne den Einsatz von Heizungen aus, das sie die Abwärme zum Temperaturerhalt nutzen.
Doppelfassade
Besteht aus zwei Fassaden-Ebenen, die vor Umwelteinflüssen schützen und durch den Luftraum eine verbesserte Wärmedämmung erzielen.

E

Effektivzins
Gibt die tatsächlichen Kosten eines Kredits an. Er berücksichtigt neben dem Nominalzins auch Bearbeitungsgebühren, ein Disagio, die Art der Zins- und Tilgungsverrechnung und eventuelle Vermittlungsprovisionen. Banken müssen allerdings nicht alle Kreditkosten in den Effektivzins einrechnen. Zusätzlich fallen oft noch Schätzgebühren, Bereitstellungszinsen, Teilauszahlungszuschläge und Kontoführungsgebühren an.

Eigenheimzulage
Wird über 8 Jahre gezahlt. Um sie in voll nutzen zu können muss die Bezahlung des Kaufpreises und die Ummeldung auf die neue Adresse im selben Jahr erfolgen. Wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr neu gewährt.

Eigenkapital
Für die Finanzierung einer eigenen Immobilie sollte soviel Eigenkapital wie möglich eingesetzt werden. Eine verfügbare Reserve von 3 bis 6 Nettomonatsgehältern sollte für unvorhergesehene Ausgaben behalten werden.

Erbbaurecht
Dinglich gesichertes, zeitlich befristetes Recht an einem Grundstück, auf- oder unter der Oberfläche ein Bauwerk zu errichten. Ist belastbar, veräußerlich und vererbbar. Entgelt für die Gewährung eines Erbbaurechts ist der Erbbauzins.

Errichtung des Bauwerkes
Ist das Objekt noch nicht vollständig hergestellt, müssen genaue Pläne und eine genaue Baubeschreibung im Vertrag sein. Kann durch Verweisung auf eine andere notarielle Urkunde geschehen. Abweichungen und Ergänzungen dazu sind in den Käufervertrag aufzunehmen. Der Bauträger kann sich Änderungen in der Bauausführung nur soweit vorbehalten, als sie dem Käufer unter Berücksichtigung der Interessen des Bauträgers zugemutet werden können ( §10 Nr. 4 AGBG). Bauträgerverträge sollen einen Fertigstellungstermin enthalten, wobei zwischen bezugsfertiger Herstellung und vollständiger Fertigstellung differenziert werden sollte. Für eine Terminüberschreitung sieht das Gesetz einen Anspruch des Käufers auf Schadensersatz vor. Es kann eine Vertragsstrafe oder Entschädigung für den Nutzungsausfall vereinbart werden.

Ertragswert
Errechnet sich aufgrund der Rentabilität einer Liegenschaft. Im Gegensatz: Sachwert.

F

Fachwerkhaus
Wurden im Mittelalter auf spezielle Bauweise errichtet. Bestehen aus einem tragenden Gerüst aus Holz, dessen Zwischenräume mit Lehm oder Ziegeln befüllt wurden.

Fassade
Sichtbare Außenhülle eines Gebäudes.

Fertighäuser
Einzelne Bauteile werden bereits im Werk des Anbieters vorgefertigt und an der Baustelle vor Ort final zusammengefügt.

Fertigstellung
Ein Bauvorhaben ist vollständig fertig, wenn alle vertraglich vereinbarten Leistungen ausgeführt und eventuelle Mängel beseitigt wurden.

Finanzierungsplan
Alle Kosten eines Bauvorhabens werden aufgelistet.

Festdarlehen
Kredit, der über einen bestimmten Zeitraum tilgungsfrei bleibt.
Flurstück
Vermessenes Stück Land, dem als „sachenrechtliches“ Objekt ein Grundstück zugeordnet ist. Jedes Flurstück trägt eine Identifikationsnummer.

Flächennutzungsplan (FNP)
Dient zur Vorbereitung des Bauleitplans. Enthält räumliche Entwicklungs- und Planungsziele und die Art der Bodennutzung der Gemeinde.

Fördermittel
Verbindliche Bescheinigung der finanzierenden Bank eines Bauträgers, dass sie bei Verkauf das Objekt von allen Grundpfandrechten gegenüber dem Käufer freistellen wird.

Freistellungserklärung
Oft sind die in Abteilung III eingegebenen Grundpfandrechte höher als der Kaufpreis der Immobilie. Der Verkäufer/Notar fordert dann eine Freistellungserklärung der Gläubiger über die Höhe der Grundpfandrechte an und sichert die lastenfreie Übergabe an den Käufer.

Fremdkapital
Gesamtkosten eines Bauvorhabens abzüglich des vorhandenen Eigenkapitals.

Fundament
Trägt die Gesamtlasten und ist in das Erdreich einbetoniert.

 

G

G-Wert
Die Qualität von Fenstern bzgl. der Wärmeeinstrahlung durch die Sonne. „G“ steht für Gesamtenergiedurchlassgrad.

Gasbeton
Spezieller Baustoff, der oft auch als „Porenbeton“ bezeichnet wird. Besteht aus Quarzsand, Aluminium-Pulver und Zement/Kalk. Durch das besondere Kalk-Aluminium-Gemisch entsteht Wasserstoffgas, das feine Poren bildet.

Gaube
Dachaufbauten eines Gebäudes. Dienen zur Belichtung und Belüftung von Dachräumen.

Gemeinschaftseigentum
Eigentum, was die Eigentümer einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gemeinsam besitzen.

Gebrauchsabnahme
Es wird von der zuständigen Baubehörde überprüft, ob alle Vorschriften bautechnisch und baurechtlich eingehalten wurden.

Gefahrenübergang
Erfolgt bei jedem Immobilienkauf. Ab diesem Zeitpunkt ist nicht mehr der Bauunternehmer für die Mängel der Immobilie verantwortlich, sondern der Eigentümer selbst.

Geltungsdauer
Laufzeit zwischen der Ausszahlung und vollständigen Rückzahlung.

Gemeinschaftsordnung
Regelt das gemeinschaftliche Leben aller Wohnungseigentümer.

Geschossflächenzahl
Maximale Wohnfläche eines Gebäudes mit Bezug auf die Grundstücksgröße.

Generalunternehmer
Bauunternehmer, der selbst oder mit Unterstützung von Sub-Unternehmern alle notwendigen Bauleistungen zur Durchführung eines Bauvorhabens erbringt.

Gewährleistung
Der Bauunternehmer garantiert die sorgfältige Ausführung einzelner Bauleistungen. Gewährleistungen können für unterschiedliche Zeiträume gelten.

Grundbuch
Hier sind alle Besitz- und Rechtsverhältnisse von Grundstücken festgeschrieben. Wird beim Amtsgericht der jeweiligen Kommunen geführt.

Grenzabstand
Abstand zwischen zwei Gebäuden der zu dem jeweiligen Nachbargrundstück eingehalten werden muss.

Grundbuchlasten
Falls möglich sollte immer ein lastenfreies Grundbuch übernommen werden, da sonst wertmindernde Bedingungen zu Ihren Lasten gehen.

Grunderwerbssteuer
Wird beim Kauf von Grundstücken und Immobilien in Deutschland erhoben. Der Steuersatz ist in NRW einheitlich auf 6,5 % des Erwerbspreises festgeschrieben (Stand: Januar 2015).

Grundflächenzahl
Flächenanteil eines Baugrundstücks, der bebaut werden darf. Dazu werden die Grundflächen aller baulichen Anlagen mit einbezogen.

Grundriss
Bildet die räumlichen Gegebenheiten eines Gebäudes ab.

Grundpfandrechte
Beinhaltet Sicherheitsrechte an Grundstücken. Beipielsweise kommt es in Form von Sicherheiten für einen Kreditantrag zum Tragen.

Grundschuld
Dingliche Sicherheit eines Grundstücks für eine Forderung.

Gutachten
Gibt einen neutralen Überblick über die Gegebenheiten und mögliche Mägel einer Immobilie oder eines Grundstücks. Oft bildet das Gutachten die Basis für eine anschließende Wertermittung von Immobilien.

 

H

Hausanschluss
Anschluss an die Leitungen der Gas-, Wasser,- Strom oder Fernwärme der jeweiligen Versorgungsunternehmen.

Haushaltspauschale
Banken legen Mindestsätze fest, die nach Bezahlung der Kreditraten den Lebensunterhalt sichern.

Hausordnung
Hier werden die Regeln und Vorschriften eines Gebäudes aufgelistet, die von allen Wohnparteien eingehalten werden sollten.

Halbgeschoss
Wohnebene, die bereits auf der halben Raumhöhe des nächsten Geschosses beginnt. Neudeutsche Bezeichnung: Split-Level.

Hausratsversicherung
Man sichert sich unter anderem gegen Schäden durch Leitungswasser, Hagel, Sturm oder auch Einbruch ab.

Hausverwaltung
Kümmert sich um verschiedene Bereiche einer Immobilie.

HOAI
„Honorarabrechnung für Architekten und Ingenieure“ bilden die Grundlage für die Leistungsabrechnung der beiden Berufsgruppen.

Hypothek
Grundstücksbelastung mit Pfandrecht, das in das Grundbuch eingetragen wird. Dient zur Absicherung von langfristigen Krediten.

 

I

Immissionen
Schadstoffe, die ebenfalls beim Hausbau wichtig sind. Je nach Gebiet sind die Richtwerte für Immissionen in den regionalen Baunutzungsverordnungen festgelegt.

Immobilienfonds
Kapitalanlageform, bei der Investoren sich an Immobilien beteiligen können.

Indexmiete
Variabler Mietzins, der unter bestimmten Voraussetzungen jederzeit verändert werden kann.

Instandhaltung
Gebäude regelmäßig instand gehalten werden, um wertverlust zu vermeiden. Bedeuet z.B. die Behebung von Schäden, die Erneuerung von Baustoffen oder die Modernisierung von bestehenden Gerätschaften.

Isolierung
Beispielsweise wird der Innenbereich einer Immobilie gegen Strom oder Wasser abgetrennt und geschützt.

Inklusivmiete
Miete inklusive aller Nebenkosten. Wird auch oft als Bruttomiete angegeben.

Investitionszulage
Staatlich geförderte Subvention für die Anschaffung und Herstellung von Wirtschaftsgütern unter bestimmten Voraussetzungen.

 

J

Jahresabrechnung
Alle Einnahmen und Ausgaben werden innerhalb eines Wirtschaftsjahres zusammengefasst.

Jahresnutzungsgrad
Wärmebedarf pro Jahr für ein Gebäude. Wird in Kilowattstunden pro Quadratmeter angegeben und im Wärmebedarfsausweis festgehalten.

Jahresrohertrag
Ist mit der Nettokaltmiete gleichzusetzen und beschreibt die Mieteinnahmen inklusive Nebenkosten innerhalb eines Jahres.

Jahresheizwärmebedarf
Gibt an, wie viel Heizleistung ein Gebäude pro Jahr benötigt.

Jahreszins
Wird ebenfalls häufig als effektiver Jahreszins bezeichnet und beschreibt die Kosten eines Darlehens pro Jahr.

 

K

K-Wert
Der Wärmedurchgangskoeffizient wird benötigt, um den gesamten Wärmebedarf eines Gebäudes zu berechnen. Für alle Bauteile wird ein einzelner K-Wert errechnet und mit den weiteren addiert.

Kabelkanal
Schützt Kabel vor Beschädigungen, verdeckt sie optisch und wird an Wänden oder Fußbäden installiert.

Kaltdach
Zweischaliges Dach, unter dem sich eine Belüftung befindet. Eindringende Feuchtigkeit wird abgeführt und bietet im Sommer einen besseren Hitzeschutz als andere Dacharten.

Kataster
Verzeichnis aller Grundstücke und Eigentümer-Informationen.

Katasterplan
Enthält maßstabsgenaue graphische Darstellungen von Grundstücken innerhalb eines Katasters. Wird bei Bauprojekten für die Zuordnung eines Grundstückes sowie die Lageplan-Erstellung benötigt. Erhältlich ist er beim Katasteramt, auch Liegenschaftskatasteramt genannt.

Kaution
Wird zu Beginn eines Mietverhältnisses vom Mieter an den Vermieter gezahlt. Eine Sicherheit für den Fall, dass der Mieter seinen vertraglichen Pflichten nicht nachkommt.

KDB
Abkürzung für „Küche, Diele, Bad“. Wird häufig in Immobilienanzeigen verwendet.

 

L

Lageplan
Graphische, maßstabsgetreue Darstellung eines Objektes sowie seiner Lage, Umgebung und Situation.

Laibung/Leibung
Innere Mauerfläche von Fenster- oder Türöffnungen, Bögen und Gewölben.

Landesbauverordnung
Alle Konditionen eines Bauvorhabens werden zum Beispiel der Bereiche Statik, Fluchtwege, Verkehrssicherheit oder Schallvorschriften festgeschrieben.

Landschaftsschutzgebiet (LSG)
Dienen dem Erhalt und Schutz von Naturlandschaften. Sind durch Schilder ausgewiesen und müssen bei Bauvorhaben berücksichtigt werden.

Lastenzuschuss
Ist mit dem Wohngeld für Mieter gleichzusetzen. Kann von Wohnungs- und Hauseigentümern beantragt werden, wenn ihr Eikommen die Belastung durch das Eigentum nicht decken kann.

Legitimation
Nach erfolgreicher Identifikation eines Antragstellers bei seinem Kreditinstitut wird die Legitimation vorgenommen.

Leichtbeton
Deutlich geringeres Raumgewicht als herkömmlicher Beton. Für die Herstellung verwendet man verschiedene Gesteinskörnungsmischungen mit hohem Anteil von Luftporen.

Leistungsverzeichnis
Alle Leistungen die für ein Bauvorhaben erbracht werden sind hier aufgelistet. Bauherren können es als Grundlage für den Angebotsvergleich verschiedenen Bauunternehme nutzen.

Lichte Höhe
Höhe zwischen der Oberkante des Bodens und der Unterkante der Decke eines Raumes.

Liegenschaftsamt
Auch Katasteramt genannt. Alle Grund- und Flurstücke werden hier geführt. Zu seinen Aufgaben gehört die Vermessung von Grundstückung und die Bereitstellung von Karten.

Loggia
Freisitz, der nicht über die Bauflucht hinausragt.

Löschungsbewilligung
Das Entfernen von eingetragenen Rechten im Grundbuch wird notariell genehmigt.

 

M

MAK Wert
Die „Maximale Arbeitsplatzkonzentration“ gibt vor, welche in welchem Maß Dämpfe und Gase an einem Arbeitsplatz vorherrschen dürfen. Die Werte können in der sogeannten MAK-Liste eingesehen werden.

MABV
Makler- und Bauträgerverordnung. Basis und das rechtliche Gerüst von Bauträgerkaufverträgen. Hier ist beispielsweise geregelt, wie die Zahlung des Kaufpreises nach Kaufpreisraten erfolgt und wie ein Käufer während der Bauphase im Konkursfall des Bauträgers geschützt ist.

Makler
Mediatoren zwischen Immobilienverkäufern, und Käufern sowie Vermietern und Mietern. Für Ihre Tätigkeit erhalten Sie eine Vermittlungsprovision.

Mansarde
Wohnung in einem ausgebauten Dachgeschoss.

Mantelbauweise
Die äußeren Schichten der Wand bestehen aus unterschiedlichen Dämmstoffen. Im inneren der Wände ist sich ein tragender Kern.

Marktwert
Oft auch Verkehrswert genannt. Beschreibt den aktuellen Wert einer Immobilie.

Massivbau
Häuser, deren Baustoffe (z.B. Beton oder Stein) statische und andere bauphysikalische Aufgaben übernehmen, wurden in Massivbauweise erbaut.

MBO
„Musterbauordnung“, die in der Bauministerkonferenz erstellt wird und zur Vereinheitlichung der einzelnen Landesbauverordnungen dient.

Mehrfamilienhaus (MFH)
Wohngebäude für mehrere Parteien.

Mischgebiet (MI)
Hier befinden sich sowohl Wohn- als auch Geschäftsgebäude.

Modernisierung
Teile eines Gebäudes werden erneuert, die Baukonstruktionen bleiben jedoch weitesgehend erhalten. Modernisierungsmaßnahmen steigern den Wert der Immobilie.

Muskelhypothek
Alle Eigenleistungen, die bei einem Bauvorhaben oder dem Erwerb einer Immobilie erbracht werden.

Musterhaus
Oft errichten Anbieter von Fertighäusern ein Musterhaus, um Interessenten von der Qualität und Bauweise von Neubauten zu überzeugen, auch wenn diese noch nicht errichtet sind.

Mängelhaftung
Ein Bauunternehmer garantiert die einwandfreie Leistungserbringung bzw. die Beseitigung von Mängeln für einen bestimmten Zeitraum gegenüber seinem Auftraggeber.

 

N

Nachfinanzierung
Muss ein Bauvorhaben nachfinanziert werden, wird der ursprünglich geplante Finanzbedarf im Nachhinein erhöht. Allerdings geht eine Nachfinanzierung oftmal mit höheren Zinskonditionen einher.

Nachrang
Wird ein Grundpfandrecht oder eine Belastung im Nachhinein in das Grundbuch eingetragen, wird das an einer Rangstelle getätigt.

Nebenkosten
Nebenkosten sind alle Kosten neben der Miete wie zum Beispiel für Wasserversorgung, Müllbeseitigung oder Heizung.

Niedrigenergiehaus
Wenn der Jahreswärmeschutzbedarf die Anforderungen der Energiesparverordnung um mindestens 25 % unterschreitet, handelt es sich um ein Niedrigenergiehaus.

Negativbescheinigung
Die jeweilige Gemeinde bestätigt, dass sie ihr Vorkaufsrecht an einem Grundstück nicht in Anspruch nehmen wird.

Nennbetrag
Summe des beantragten Darlehensbetrags zzgl. der Kosten für Bearbeitungsgebühren und eine Rechtsschuldversicherung.

Nießbrauch
Berechtigung ein Grundstück oder Gebäude als wirtschaftlicher Eigentümer nutzen zu können.

Notar
Er ist für die rechtsverbindliche Beurkundung von Verträgen und anderen Dokumenten zuständig. Bei einem Immobilienverkauf berät er beide Parteien und übernimmt verschiedene Aufgaben in der Vertragsabwicklung.
Nutzfläche (NF)
Teil der Grundfläche und beschreibt den Teil eines Gebäudes oder Grundstückes, den man tatsächlich nutzen kann.

 

O

Obergeschoss (OG)
Alle Etagen außer dem Erdgeschoss und dem Dachgeschoss.

Oberputz
Obere Lage einer Mörtelschicht. Schützt das Nauerwerk vor äußeren Einflüssen wie z.B. Feuchtigkeit.

Offene Bauweise
Ein Einfamilienhaus wird allseitig freistehend auf einem einzigen Grundstück erbaut.

Ökozulage
Spezielle Förderung für energiesparende Baumaßnahmen, die 2002 von der Energiesparverordnung abgelöst wurde.

Operative Temperatur
„Gefühlte“ Raumtemperatur. Mittelwert der Strahlungstemperatur und der Lufttemperatur.

Ortsentwässerung
Alle Niederschlags- und Schmutzwasser werden innerhalb eines Ortes abgeleitet.

Optionstarif
Bauherren bieten die Möglichkeit, den Zeitpunkt ihres Bauvorhabens noch nicht festzulegen und sich zu einem späteren Zeitpunkt für ihre Kreditkonditionen zu entscheiden.

 

P

Parkett
Fußbodenbelag aus Holz, der ausschließlich in Innenräumen verlegt wird.

Passivhaus
Wenn ein Haus keine herkömmliche Heizanlage benötigt, sondern für seinen Heizenergiebedarf auf alternative Energiequellen zurückgreift.

Pauschalvertrag
Leistungen sind zu einem festen Preis festgeschrieben.

Pavillon
Gartenhausähliches Bauwerk ohne Wände in Parks oder Gärten.

Pergola
Laube oder ein offener Freisitz, der als Sicht- und Sonnenschutz dient.

Photovoltaik
Direkte Umwandlung von Sonnen- in elektrische Energie.

Plusenergiehaus
Hat einen sehr hohen Energiestandard. Durch z.B. Solarzellen auf dem Dach, Erdwärmeüberträgern und eine Wärmerückgewinnung produziert es mehr Energie als es verbraucht.

Putz
Arbeiten im Innen- und Außenbereich eines Bauvorhabens, die die Wände vir äußeren Einflüssen schützen.

Q

Qualitätssicherung
Um sicherzustellen, dass bei einem Bauvorhaben keine Mängel entstehen, empfiehlt sich eine baubegleitende Qualitätssicherung von der Angebotsprüfung bis hin zu Abnahme durch kompetente Fachleute.

Quelllüftung
Turbulenzarmes Zuluft-System, bei dem Raum- und Zuluft einen Temperaturunterschied aufweisen.

Querdehnung
Durch Witterungsverhältnisse sind Baustoffe und Gebäudeteile bestimmten Spannungen ausgesetzt. In der Planungsphase eines Bauvorhabens sollten Längs- und Querdehungen einkalkuliert werden.

Querschnitt
Innenleben des Hauses, das später als Basis für eine Grundrisszeichnung dient.

 

R

Rahmenzins
Zusätzliche Absicherung für ein Kreditinstitut. Er liegt zwischen 12 und 18 % und sichert die jährlichen Nebenleistungen.

RAL Gütezeichen
Wird von dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. für Produkte und Dienstleistungen vergeben, die bestimmte Qualitätskriterien erfüllen.

Randbewehrung
Ungestützte Ränder werden bei Platten oder Balken mit einer „Bewehrung“ (Verstärkung) eingefasst und stabilisiert.

Rangbescheinigung
Ein Notar gibt einem Kreditinstitut die Gewährleistung, dass die Eintragung einer Grundschuld in der richtigen Rangfolge erfolgt ist.

Rate
Vertraglich vereinbarter Betrag, der zu einem bestimmten Termin an den Darlehensgeber für ein Bauvorhaben oder eine Immobilienfinanzierung gezahlt werden muss.

Realkredit
Der Realkredit ist ein Darlehen, das über Vermögens- oder Sachwerte besonders abgesichert wird.

Regenerative Energien
Energien, die aus nachhaltigen Quellen wie Wind, Wasser oder Sonneneinstrahlung gewonnen werden. Sie werden ebenfalls als erneuerbare Energien bezeichnet.

Regenwassernutzung
Speziell installiertes System das Regenwasser bzw. verbrauchtes Trinkwasser für die WC-Spülung, die Bewässerung von Gärten oder auch zum Wäsche waschen nutzt.

Reihenhaus
Zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens drei Häuser Wand an Wand aneinandergebaut sind.

Restschuld
Restbetrag, den ein Kreditnehmer am Ende der vereinbarten Vertragsfrist noch zahlen muss.

Rohbau
Wurden die Grundmauern mit Dachkonstruktion eines Gebäudes fertiggestellt, spricht man von einem Rohbau.

RWA
„Rauch- und Wärmeabzugsanlagen“, die oftmals ebenfalls als Rauchabzugsanlagen bezeichnet werden. Wenn ein Feuer ausbricht, sorgen die Anlagen dafür, dass die Fluchtwege bereits zu Beginn des Ausbruchs von Rauch und Hitze weitestgehend freigehalten werden.

Rüttelbeton
Alle Betonarten, die mittels Rütteln verdichtet werden, sind Rüttelbeton.

 

S

Sachverständiger
Sie haben im Bauwesen und Immobiliensektor die Aufgabe, neutral zu beraten, zu prüfen und zu begutachten. Ihre Dokumentationen dienen oft als Grundlage für Preisverhandlungen, Vertragsgestaltungen oder Gerichtsverhandlungen.

Sachwert
Wert von Wirtschaftsgütern wie z.B. Gebäuden. Ist die Summe von Bodenwert, Bauwert der Außenanlagen und Gebäudewert.

Sanierung
Erneuerung von Teilen eines Gebäudes durch grundlegende Renovierungs- und Reparaturmaßnamen.

Satteldach
Besteht aus zwei oder mehreren, geneigten Flächen und an der höchsten Stelle aufeinander treffen.

Schlüsselfertig
Wurde der Bau eines Gebäudes als „schlüsselfertig“ vereinbart, sind sämtliche Leistungen und Arbeiten zum Zeitpunkt der Abnahme abeschlossen. Je nach Bauunternehmen, kann das Stadium der Fertigstellung variieren.

Schalldämmung
Verhindert, dass Lärm und Geräusche von außen in das innere eines Gebäudes gelangen.

Schlussabnahme
Die Behörden bestätigen, dass ein Gebäude bautechnisch und baurechtlich genutzt werden kann. Ebenfalls wird die finale Abnahme eines Bauvorhabens durch den Bauherren als Schlussabnahme bezeichnet.

Schufa
Die „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ gibt Auskunft über die Kreditwürdigkeit von Personen.

Schönheitsreparaturen
Deckt alle Maßnahmen ab, die Mieter bei ihrem Auszug für die Instandsetzung einer Wohnung vornehmen müssen.

Solaranlage
Wandelt Sonnenenergie in eine andere Energieform um.

Sondernutzungsrecht
Ein Wohneigentümer kann einen bestimmten Bereich eines gemeinschaftlichen Eigentums nutzen.

Sondertilgung
Zahlung, die außerhalb der vereinbarten Ratenzahlungen eines Darlehens gezahlt werden und somit dessen Laufzeit verkürzen.

Statik
Dadurch wird Tragfähigkeit und Stabilität eines Gebäudes sichergestellt. Sie wird von Architekten und Ingenieuren unter Berücksichtung verschiedenster Kriterien berechnet.

Staffelmiete
Miete, die sich nach einem festgelegten Zeitraum automatisch erhöht. Die Mieterhöhungen werden bereits bei Vertragsunterzeichnung vereinbart.

 

T

Teilbaugenehmigung
Wenn ein Baugenehmigungsverfahren sehr langwierig ist, kann eine Teilbaunehmigung beantragt werden, die den Bau von bestimmten Gebäudeabschnitten genehmigt.

Tiefbau
Befasst sich mit Bauvorhaben, deren Errichtung unter oder direkt an der Erdoberfläche durchgeführt werden.

Tilgung
Zahlung, die von einem Darlehensnehmer an sein Kreditinstitut in regelmäßigen Abständen gezahlt wird.

Tragende Wände
Hauptbestandteil eines Gebäudes, für den bestimmte Regelungen und Vorschriften gelten. Tragen nicht nur das Gewicht eines Geschosses, sondern nehmen ebenfalls horizontale Kräfte des gesamten Bauwerks auf.

Traufe
Traufe (oder Dachflächenbreite) bezeichnet die Tropfkante eines Daches.

Trennwand
Innenwand, die keine tragende Funktion har und Räume voneinander trennt.

Treuhandkonto
Spezielles Konto, auf dem Vermögen gebucht wird, dass nicht dem Kontoinhaber gehört. Der Kontoinhaber wie z.B. ein Notar oder Rechtsanwalt führt das Konto im eigenen Namen, aber für seinen Kunden/Klienten.

Trittschall
Schall, der durch die Bewegung von Menschen auf einem Fußboden entsteht. Um das zu vermeiden, wird bei Neubauten in der Regel eine Trittschalldämmung eingbaut.

Trockenbau
Zusammenfügen von industriellen Halbzeugen ohne durchnässende Baustoffen (z.B. Trennwände, Wandtrockenputz oder Verkofferungen).

Typenhaus
Sowohl Form, als auch Grundriss sind fest vorgegeben und können nicht ohne weiteres verändert werden.

 

U

Umbau
Ein Gebäude wird in seiner Gestalt, Ausführung oder Form verändert.

Umnutzung
Änderung der Nutzungsart eines Gebäudes oder auch Teile eines Gebäudes. Davor muss ein Antrag bei der zuständigen Baubehörde gestellt werden, der erhebliche Baumaßnahmen mit sich führen kann.

Umschuldung
Ein Darlehen wird bei einem Kreditinstitut abgelöst, wofür wiederum ein Kredit aufgenommen wird.

Unbedenklichkeitsbescheinigung
Das Finanzamt erklärt, dass eine Person seiner Steuerpflicht stets nachgekommen ist.

Untermiete
Mietverhältis, bei dem ein Mieter Teile seines gemieteten Objekts an eine weitere Person weiter vermietet.

Unterputz
Unterste Lage des Putzes. Dient als Haftgrund auf einem Mauerwerk.

 

V

Valutierung
Auszahlung eines Darlehensbetrages.

Vergleichsmiete
Querschnitt aller Mieten innerhalb eines Ortes. Bietet eine gute Vergleichsmöglichkeit mit anderen Wohngebäuden der Region.

Vermessung
Bestimmte Punkte werden bei z.B. einem Grundstück messtechnisch erfasst.

Verkehrswert
Marktwert einer Immobilie.

Vermittlerprovision
Anteil des Auftragsvolumens, den z.B. ein Immobilienmakler für die Vermittlung eines Wohngebäudes erhält.

VOB
Die „Verdingungsverordnung für Bauleistungen“ regelt den Wettbewerb im gesamten Bauwesen.

Vollgeschoss
Etage mit einer Mindesthöhe von 2,3 Metern, die vollständig über der Geländeroberfläche liegt.
Vorfälligkeitsentschädigung
Wird ein Darlehensvertrag von Seiten des Darlehensnehmers vorzeitig gekündigt, muss er dem jeweiligen Kreditinstitut eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen.

Vorkaufsrecht
Hat eine Person für ein Grundstück oder ein Gebäude ein Vorkaufsrecht, kann sie es erwerben, bevor es an einen Dritten verkauft wird.

Vormerkung
Durch eine Vormerkung im Grundbuch kann z.B. der Käufer eines Grundstücks über dieses verfügen, obwohl die offizielle Eintragung in das Grundbuch nicht erfolgt ist.

 

W

Warmdach
Einschaliges Dach, das über einer unbelüfteten Dachkonstruktion errichtet wird. Die Dachhaut wird hierbei direkt auf die Dämmung gesetzt.

Warmmiete
Gesamter Mietbetrag inklusive aller Nebenkosten wie Heizung, Müllabfuhr oder Warmwasser.

Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
Rahmen für die jeweiligen Wassergesetze der Bundesländer. Regelt die Nutzung und den Schutz von Gr

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